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Anwesenheitssimulation im Smart Home

Mit einer Anwesenheitssimulation sieht niemand, dass Sie gerade gar nicht zu Hause sind. Doch wie gelingt es, die Anwesenheit zu simulieren?

7 Minuten Lesedauer

Auf einen Blick: Anwesenheitssimulation

  • Anwesenheitssimulation dient als Schutz vor Einbrüchen
  • Mit Licht & Co. können Sie Ihre Anwesenheit simulieren
  • WLAN-Lampen mit buntem Farbspektrum dienen als TV-Simulator
  • Anwesenheitssimulator automatisch variieren, um normalen Alltag vorzutäuschen
  • Mehrere vernetzte Geräte entfalten das Potenzial der Anwesenheitssimulation

Anwesenheitssimulation: was ist das?

Die Anwesenheitssimulation gehört zu den Abschreckungsmaßnahmen der ersten Instanz des Einbruchschutzes. Mithilfe von Beleuchtung, Geräuschen, Bewegungen an Gardinen oder einem TV-Simulator können Sie Ihre eigene Anwesenheit realistisch simulieren. Dadurch erwecken Sie den Anschein, dass Sie zu Hause sind. Dank der Anwesenheitssimulation ist also nicht ersichtlich, dass Sie gerade abwesend sind.

Um Ihre Anwesenheit glaubhaft vortäuschen zu können, simulieren Sie am besten verschiedene Szenarien. Lassen Sie zum Beispiel morgens das Licht angehen, wenn Sie normalerweise aufstehen würden. Und lassen Sie es durch die Beleuchtung auch am Abend so aussehen, als wären Sie zu Hause.

Darüber hinaus können Sie Geräusche über Alexa abspielen und Ihre Anwesenheit simulieren.

Im Garten erweckt mit einer Outdoor-WLAN-Steckdose der automatisch angehende Rasensprenger den Anschein Ihrer Anwesenheit. Schließlich soll es nach außen so aussehen, als wären Sie weiterhin anwesend. Dazu gehört natürlich auch der üblicherweise angehende Rasensprenger. Damit der Anwesenheitssimulator rundherum funktioniert, muss es auch in anderen Bereichen glaubwürdig aussehen. Daher sollten bei der Simulation einige Punkte beachtet werden.

Was sollte beachtet werden?

Die Einbrecher stehen zu Weihnachten in einer Wohnsiedlung und sagen voraus, wann die Lichter der im Urlaub verweilenden Familien eingeschaltet werden. Diese bekannte Szene aus „Kevin allein zu Haus“ zeigt genau, wie eine Anwesenheitssimulation nicht funktioniert. Denn einfache Zeitpläne, die zu einer festen Uhrzeit schalten, sind leicht als solche erkennbar.

Mit einer smarten Weihnachtsbeleuchtung wäre dieser Fehler nicht passiert. Ein guter Anwesenheitssimulator lebt nämlich von Abwechslung. Schließlich ist auch Ihr Alltag nicht immer gleich. Bereits eine Varianz von wenigen Minuten sorgt für mehr Glaubwürdigkeit. Ob mit Amazon Alexa, Google Assistent oder HomeKit – die Anwesenheitssimulation benötigt eine gute Mischung und Abwechslung.

Anwesenheitssimulation mit Licht

Die Anwesenheitssimulation mit Licht gehört zu den einfachsten, aber auch wirksamsten Maßnahmen. Denn das Licht in Küche, Wohnzimmer und Co. ist meist von außen sichtbar und signalisiert schon auf den ersten Blick, dass jemand zu Hause ist. Für solch eine Anwesenheitssimulation eignet sich eine Smart-Home-Lichtsteuerung besonders gut. Per App legen Sie einfach einen flexiblen Zeitplan fest, der die smarten Lampen in den Wohnräumen so einschaltet, als wären Sie zu Hause.

Mit WLAN-Lampen können Sie nahezu jede Leuchte in eine smarte Beleuchtung umfunktionieren. Dadurch können Sie das Licht per Smartphone steuern, die Leuchten mit Sprachassistenten verbinden oder auch eine Alexa-Zeitschaltuhr einrichten. Auch die Nutzung von WLAN-Wandleuchten oder Smart-Home-Deckenleuchten ist möglich. Durch WLAN-Leuchten steht der Anwesenheitssimulation mit Licht nichts mehr im Weg. Sie haben Leuchten ohne austauschbare Lampen? Mit WLAN-Steckdosen werden auch Stehlampen & Co. zur smarten Beleuchtung umfunktioniert.

Anwesenheit mit TV, Videotürklingel & Co. simulieren

Das Licht automatisch zu unterschiedlichen Zeiten ein- und auszuschalten ist eine ideale Anwesenheitssimulation mit Licht. Doch im Smart Home gibt es weitere Möglichkeiten zum Schutz vor Einbrechern.

TV-Simulator

Im Smart Home können Sie auch Ihren Fernseher automatisch einschalten und Ihre Anwesenheit vortäuschen. Für die Anwesenheitssimulation ist das aufgrund des höheren Stromverbrauchs, besonders gegenüber LED-Lampen, aber nicht zu empfehlen. Besser geeignet ist ein TV-Simulator, der das Flimmern eines Fernsehers vortäuscht. Solch ein TV-Simulator wird beispielsweise mithilfe von WLAN-Lampen möglich.

Die farbigen WLAN-Lampen von Hama können nicht nur die Anwesenheitssimulation mit Licht vornehmen, sondern mit 16 Millionen Farben auch mit Leichtigkeit einen Fernseher nachahmen. Dadurch sieht es auch von außen so aus, als würden Sie gerade gemütlich einen Fernsehabend genießen.

Videotürklingel, WLAN-Kameras und Bewegungsmelder

Mit einer smarten Videotürklingel wahren Sie auch dann den Schein Ihrer Anwesenheit, wenn es an der Tür klingelt. Denn durch die integrierte Freisprechanlage können Sie mit den Personen vor Ihrer Tür reden und sehen diese sogar über die Kamera, obwohl Sie gerade unterwegs sind. WLAN-Kameras halten für Sie die Augen offen, während Sie nicht zu Hause sind. Durch die integrierten oder separaten Bewegungsmelder können auch Bewegungen registriert werden.

Über diese Bewegungen werden Sie unmittelbar auf Ihrem Smartphone informiert und automatische Prozesse starten. Erfasst ein Bewegungsmelder eine Bewegung, geht dadurch beispielsweise nicht nur draußen automatisch das Licht an, sondern auch im Innenbereich. Und die smarte Alarmsirene von Hama sorgt für die nötige Abschreckung der potenziellen Eindringlinge.

Rollläden automatisieren

Auch automatische Rollläden erwecken den Eindruck Ihrer Anwesenheit. Sofern Sie über elektrische Rollläden verfügen, können Sie diese zeitgesteuert am Morgen öffnen und später am Abend wieder schließen.

Achten Sie darauf, die Rollläden erst dann zu schließen, wenn Sie normalerweise ins Bett gehen würden, damit Ihre Anwesenheitssimulation mit Licht auch von außen erkennbar ist. Bauen Sie auch hier eine leichte Varianz ein, sodass die Rollläden nicht immer zu den exakt selben Uhrzeiten hoch- und herunterfahren.

Bewegungen an Gardinen simulieren

Kurz am Fenster vorbeigelaufen und die Gardine bewegt sich. Solche Bewegungen sind auch draußen sichtbar. Warum also bei der Anwesenheitssimulation nicht auch diese Bewegung simulieren? Dabei muss es nicht wie bei „Kevin allein zu Haus“ mit Pappfiguren auf dem Plattenspieler sein.

Ein smarter Ventilator kann mit einem leichten Luftstrom für die nötigen Bewegungen an der Gardine sorgen. Einfach den smarten Ventilator auf die Gardine ausrichten und zu unterschiedlichen Zeiten automatisch für einen Moment einschalten lassen.

Mithilfe von WLAN-Steckdosen können Sie auch klassische Ventilatoren für die Anwesenheitssimulation nutzen. Wichtig ist, dass der Ventilator dafür eingeschaltet bleibt. Die Stromzufuhr lässt sich dann über die smarte Steckdose per App steuern und automatisieren.

Anwesenheitssimulation mit Hama

Eine Anwesenheitssimulation im Smart Home ist eine Kombination aus verschiedenen Produkten und Abläufen. Jedes Produkt allein kann die Anwesenheit in einem einzelnen Bereich simulieren, doch in Kombination entfalten die smarten Produkte ihr gesamtes Potenzial. Dabei funktionieren die Smart-Home-Geräte als eine Einheit, können untereinander „kommunizieren“ und verschiedene Automatisierungen auslösen. Dabei legen Sie fest, was passieren soll.

  • Beispielhafte Anwesenheitssimulation im Sommer
    • 05:23 Uhr: Die Hama WLAN-Lampe in der Küche geht an und Amazon Alexa spielt Gute-Laune-Musik ab.
    • 05:34 Uhr: Licht im Wohnzimmer geht gedimmt an.
    • 05:54 Uhr: Alle Lichter im Haus gehen wieder aus und die Musik stoppt.
    • 06:00 Uhr: Der Rasensprenger geht über die Hama Outdoor-WLAN-Steckdose automatisch für 20 Minuten an.
    • 12:23 Uhr: Die Video-Türklingel an der Haustür meldet eine Bewegung. Die Post bringt ein Paket und klingelt. Über die Sprechanlage geben Sie Anweisungen, wo das Paket abgestellt werden soll.
    • 16:27 Uhr: Der Ventilator geht über die Hama WLAN-Steckdose auf niedrigster Stufe an und löst kurz Bewegungen an den Gardinen zur Straße aus. Gleichzeitig geht Musik über Amazon Alexa an.
    • 16:30 Uhr: Der Ventilator geht aus und die Musik läuft weiter.
    • 17:07 Uhr: Wieder sorgt der Ventilator einige Minuten für Bewegung der Gardinen.
    • 18:47 Uhr: Ein Nachbar leert wie abgesprochen Ihren Briefkasten und löst dabei eine Bewegung aus. Der Hama Bewegungsmelder benachrichtigt Sie darüber auf dem Smartphone.
    • 20:10 Uhr: Der Ventilator bewegt sich für 2 Minuten und auch der TV-Simulator per WLAN-Lampen startet.
    • 20:15 Uhr: Die Lautstärke von Amazon Alexa wird lauter gestellt.
    • 22:51 Uhr: Der TV-Simulator endet, Alexa und das Licht werden ausgeschaltet.
    • 23:05 Uhr: Im Garten meldet die Hama WLAN-Kamera eine Bewegung.
    • 23:06 Uhr: Daraufhin geht im zum Garten gerichteten Raum automatisch ganz leicht gedimmtes Licht an. Ein Ventilator sorgt auch hier kurz für Bewegung der Gardinen.
    • 23:09 Uhr: Licht und Ventilator gehen wieder aus.
    • 01:18 Uhr: Der Bewegungsmelder an der Haustür schlägt an. Sofort geht die smarte Außenbeleuchtung rundherum an. Kurz danach geht im Innenbereich gedimmtes Licht an.

Am nächsten Tag verläuft die Anwesenheitssimulation mit leicht veränderten Zeiten. Am Wochenende lassen Sie den TV-Simulator dann abends länger laufen und am Morgen das Licht dafür auch erst ein wenig später angehen. Mit solch einer Variation können Sie Ihre Anwesenheit glaubhaft simulieren und ungebetene Gäste fernhalten. Dabei dient die Anwesenheitssimulation als sinnvolle Unterstützung zu herkömmlichen Sicherheitsmaßnahmen. Noch heute gehören gesicherte sowie verschlossene Fenster und Türen zum besten Schutz vor Einbrüchen.

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